WIGUSCH-Gemeinde bedauert die Entscheidung des Bundestages zur religiös motivierter Beschneidung bei Kindern
Obwohl für die Mitglieder der WIGUSCH-Gemeinde die Religionsfreiheit in Deutschland ebenfalls ein hohes Gut darstellt, bleibt für uns die Mehrheitsentscheidung des Bundestages, die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen zu erlauben, unverständlich.
Denn mit dieser Entscheidung erweisen die Politiker der Religionsfreiheit in Wirklichkeit einen Bärendienst. Religionsfreiheit bedeutet die Freiheit, sich bewusst für einen Glauben zu entscheiden, sich aber auch bewusst für eine Glaubensrichtung NICHT zu entscheiden.
Das aber können Babys und Kleinkinder nicht. Sie werden in einem Alter, in dem sie noch gar nicht in der Lage sind, an einen Gott zu glauben, von ihren Eltern aus religiösen Motiven, die die Kinder noch gar nicht nachvollziehen können und wohl auch nicht sollen, wie Pferde gebrandmarkt. Und weil ihnen bereits im Kindesalter die Glaubensrichtung der Eltern unwiderruflich und schmerzhaft beigefügt wurde, sind sie für Ihr Leben gezeichnet - und in dem Glauben gefangen.
Bei allem Respekt vor all den großen und bekannten Religionen, ist es für die WIGUSCH-Gemeinde sowieso unverständlich, warum der Glaube ein körperliches Zeichen benötigt. Wer mit dem Herzen und der Seele in seinem Glauben fest verankert ist, muss seinen oder einen anderen Körper nicht schänden. So etwas tun nur diejenigen, die an ihrem Glauben zweifeln. So etwas tun nur Religionsvertreter, die Angst haben, einen Gläubigen aus ihrer Mitte zu verlieren. Von daher ist für die WIGUSCH-Gemeinde die Beschneidung eher das Symbol einer Zwangsgemeinschaft und nicht einer Religionsgemeinschaft.
Davon mal abgesehen ist es für WIGUSCH-Gemeinde unverständlich, warum in einigen Religionen die Gläubigen so viel mit dem Messer herumhantieren dürfen, wie bei der Schlachterinnung. Das beginnt bei der Beschneidung, geht weiter beim Schächten, bei dem auf grausame Weise Gottes andere Geschöpfe zu Tode gemartert werden. Das Messer wird eingesetzt, um zu strafen und um Straftaten im Namen des Gottes zu begehen.
Bei allem Respekt für die großen und bekannten Religionsgemeinschaften, für die WIGUSCH-Gemeinde kann ein Glaube nur gut sein, wenn er dem Wohle der Menschen und Gottes Mitgeschöpfen dient und diese nicht quält oder verstümmelt.
Es gibt viele religiöse Rituale, die bei uns noch gar nicht so bekannt sind. Deshalb dürfen sich die Politiker, die sich nun für die Beschneidung entschieden haben, nicht wundern, wenn demnächst Eltern ihren Kindern oder anderen Glaubensbrüdern und Schwestern noch Schlimmeres antun. Es gibt in vielen Religionsgemeinschaften archaische Riten, die mit unseren heutigen, aufgeklärten und humanistischen Werten noch weniger kompatibel sind.
Dennoch hoffen wir, dass sich das Bekenntnis unserer Politiker zur unbegrenzten Religionsfreiheit auch auf die nicht so mächtigen Religionsgemeinschaften erstreckt. Zum Beispiel auf die WIGUSCH-Gemeinde.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!
Mehr Infos über die WIGUSCH-Gemeinde unter:
PS: Übrigens: In London ist vor kurzem ein 4-jähriger Junge nach einer Beschneidung verblutet…
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“Religionsfreiheit drücke sich auch darin aus, dass Religion ausgeübt werden könne, betonte Merkel”
Dieser Satz von der Bundeskanzlerin macht den Mitgliedern der WIGUSCH-Gemeinde Mut, noch in diesem Jahr eine Forderung an die Politik zu stellen: Lasst uns zum Buß- und Bettag alle nackt auf die Straße rennen!
Vielen Dank, Frau Merkel!
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Unsere liebe Dauernackte “Micaela” wird zur Zeit von den Medien als “Billigware” beschrieben. Ja, so können die Andersgläubigen manchmal sein. Wir verstehen Micaela, obwohl wir wissen, dass sie von ihrem Glück noch gar nichts weiß.
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Die “Bild” berichtet über einen Nackten, der in der Innenstadt von London mit seiner Aktion für Chaos sorgte. Die WIGUSCH-Gemeinde distanziert von diesem, Mann. Übertreibung und Provokation ist nicht unser Ding!
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In der WIGUSCH-Gemeinde ist zur Zeit die Freude groß. Bundesfamilienministerin Schröder hat in einem kürzlich veröffentlichten Brief noch einmal bekräftigt: “Die Religionsfreiheit und die religiöse Toleranz sind tragende Pfeiler unserer gemeinsamen demokratischen Gesellschaft und werden durch das Grundgesetz garantiert.”
Auch andere Politiker haben ähnliches in letzter Zeit geäußert.
Da das sicherlich ALLE Glaubensrichtungen betrifft, hoffen wir, dass Frau Schröder und die anderen Politiker uns in unserer Forderung, am Buß- und Bettag nackt durch die Straßen ziehen zu dürfen, unterstützen wird.
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Die WIGUSCH-Gemeinde drückt allen mutigen Frauen von Femen und von anderen Organisationen die Daumen, dass sie sich mit ihren Nackt-Aktionen und Protesten die Aufmerksamkeit der verhüllten Welt erlangen!
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Schlechte Nachrichten aus San Franzsiko, wo viele unserer Mitglieder eine neue Heimat gefunden hatten, weil sie dort ihren Glauben auch in der Öffentlichkeit ausüben durften. Der Spiegel schreibt heute:
Höschen bitte anbehalten: Wer nach San Francisco fährt, sollte sich provokante Nacktauftritte in Zukunft verkneifen. Die Stadtverordneten stimmten einem Gesetzentwurf zu, wonach entblößte Genitalien auf Straßen, Plätzen und in öffentlichen Verkehrsmitteln tabu sind.
Wir bitten unsere Brüder und Schwestern, die Gesetze einzuhalten, auch wenn es weh tut. Es kommen bestimmt wieder Tage, wo die Religionsfreiheit in San Francisco wieder die Oberhand gewinnt.
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Wir freuen Euch mitteilen zu können, dass wir uns nächste Woche bei Klaus zu Hause treffen, um unsere Weihnachtsfeier vorzubereiten!